VorbemerkungÄskulap

Zur Beschäftigung mit dem Thema Homöopathie-Forschung möchte ich ein in der Weltliteratur sehr bekanntes Zitat von William Shakespeare voranstellen, sozusagen als Plattform für einen Minimal-Konsens, auf den sich alle Wahrheits-Sucher gleich welcher Fachrichtung und ethischer Grundeinstellung einigen sollten, um konstruktiv miteinander reden zu können:

„Es gibt mehr Ding im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio“

Dieses Zitat stammt aus Shakespeares Tragödie »Hamlet« (I, 5). Im Original sagt Hamlet, erschüttert von der Begegnung mit dem Geist seines Vaters, zu seinem Freund Horatio: There are more things in heaven and earth, Horatio, then are dreamt of in your philosophy. Heute wird dieser Satz gewöhnlich in der Form »Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt« zitiert. Man kommentiert damit Erfahrungen, die uns die Begrenztheit unseres Wissens deutlich machen.
Quelle: http://universal_lexikon.deacademic.com

Und ein weiteres Prinzip aus der uralten hermetischen Philosophie kommt mir in den Sinn, damit wir sowohl Neugier, als auch Demut an den Tag legen auf der Suche nach der sogenannten „Wahrheit“:

„Jede Wahrheit ist nur die halbe Wahrheit“

Weiterhin:

„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist so gut wie tot und seine Augen sind erloschen.“

Stammt von Albert Einstein, einem Lehrer des dualistischen und des nichtdualistischen Denkens.

„Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean“

Ein Aphorismus (= geistreicher Sinnspruch) von Sir Isaac Newton (1643 – 1727), englischer Mathematiker, Physiker und Astronom

Sind wir uns also stetig bewußt, dass wir mit begrenztem Verstand über einen Tropfen diskutieren, der sich in der Unendlichkeit des Ozeans befindet.

Die Homöopathie erfüllt natürlich voll und ganz die Kriterien von Wissenschaftlichkeit, sonst wäre ein vernünftiges und auf Dauer erfolgreiches Arbeiten mit dieser Heilmethode nicht möglich. Hier eine Definition von Wissenschaft, die ich sehr gut und einleuchtend finde (Quelle: R.E. Davis: „Sieben Lektionen in Bewusstem Leben“ CSA Press, Lakemont, USA, 2018):

Wissenschaft (lat. scire) = Wissen durch Beobachtug, Identifizierung, Beschreibung und experimentelle Untersuchung.

Hier sollen nun Fakten zur Homöopathie-Forschung zusammengetragen werden, da immer wieder die Frage auftaucht, ob denn die Homöopathie wissenschaftlichen Kriterien genügt. Diese Frage wird seit 200 Jahren kontrovers diskutiert. Meine Meinung hierzu: würde die Homöopathie rein auf Placebo-Wirkung beruhen, gäbe es sie längst nicht mehr. Bekanntermaßen liegt die Wirkung von Placebos in der medizinischen Behandlung bei ca. 30 %. Wenn ich in meiner nun über 20-jährigen homöopathischen Praxis einen Wirkungsgrad von 60 – 80 % erlebe, muss ich der Homöopathie aus eigener Erfahrung eine spezifische Wirkung zuschreiben, auch wenn letztlich die Frage, warum die Homöopathie wirkt, noch nicht genau beantwortet werden kann. Ich denke, dass die Beantwortung dieser Frage einen sehr viel weiteren Horizont benötigt, als ihn die klassische Newton´sche Physik bieten kann. Eher schon scheint die Quanten-Physik in der Lage zu sein, eines Tages auf diese Frage eine plausible Antwort bieten zu können.

Daten-Sammlung:

Homöopathie-Forschung

Quintessenz zum Vortrag „Homöopathie und Wissenschaft“

Zur 164. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte hielt Jens Behnke von der Carstens-Stiftung „Natur und Medizin“ im Mai 2015 in Köthen einen sehr bemerkenswerten Vortrag über die derzeitige Studienlage zur Wirksamkeit der Homöopathie. Quintessenz des Vortrags: Es gibt genügend viele gute Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie belegen, der Effekt der homöopathischen Wirkung geht weit über den Placeboeffekt hinaus (der in der Regel maximal 1-2 Wochen andauert) und man müsste 90 % aller klinischen Studien zur Homöopathie ignorieren um zu behaupten, die Homöopathie sei klinisch nicht wirksam. Dies bildet ein gewaltiges Gegengewicht zur immer wieder von Skeptikern gepredigten Behauptung, es gäbe keine guten Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig belegen. Der folgende Link zeigt einige der eindrücklichsten Folien des Vortrages:

Quintessenz Vortrag Behnke

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Artikel in „Homöopathische Nachrichten“: Interview mit Dr. Alexander Tournier, Direktor des Londoner Homoeopathy Research Institute (HRI): „Studien belegen: Die Homöopathie ist einem Placebo deutlich überlegen“. (Sept./Okt. 2017)

Link zum Artikel: Studien belegen Überlegenheit der Homöopathie

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Überblick über den aktuellen Stand der Homöopathie-Forschung, zusammengestellt  durch die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie WissHom:

Der-aktuelle-Stand-der-Forschung-zur-Homoeopathie-2016-WissHom

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Sehr gute Seite zur Homöopathie‐Forschung und Homöopathie allgemein, von Dr. Michael Teut:

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Häufige Einwände zur Homöopathie werden hier mit Sorgfalt und Fachwissen erwidert:

https://www.hri-research.org/de/homeopathy-faqs/

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Lesenswerte  Seiten zu Homöopathie und Wissenschaft, von Dipl. phys. Markus Dankesreiter:

http://www.in-zukunft-homoeopathie.de/

http://www.homoeopathenohnegrenzen.de/2017-3-im-fokus/

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Studien-­Datenbanken der Veronica-­Carstens-­Stiftung, insbesondere „Core-­Hom“
Datenbank: https://www.carstens-stiftung.de/datenbanken-und-fachliteratur.html

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Faktencheck Homöopathie – Fakten aus der Wissenschaft zu Naturheilkunde und Homöopathie – fortlaufende Beiträge der Carstens-Stiftung zu diesem Thema:

https://www.naturundmedizin.de/faktencheck.html

Wissenschaftliche Grundlagen & Publikationen zu Homöopathie

Dieses Skriptum wurde mit dem Ziel verfasst einen allgemeinen Überblick über die Forschung der Homöopathie und die Schwierigkeiten, die dabei entstehen, zu geben:

———–> Wissenschaftsskriptum

Grundlagenforschung: Nanopartikel in homöopathischen Potenzen

Parshant Satish Chikramane und seine Kollegen erbrachten 2010 den Nachweis, dass in homöopathischen Verdünnungen in der C30 und C200 Potenz Nanopartikel der Ursubstanz nachweisbar sind. Je nach Ausgangssubstanz variiert die Anzahl der gefundenen Nanopartikel in den Homöopathika. Die Kritik, dass in homöopathischen Mitteln nichts enthalten sei und daher nur der Placebo-Effekt wirken könne,  steht damit auf wackeligen Füssen. Link:

http://www.hvs.ch/index.php/forschung/wissenschaftliche-studien/grundlagenforschung/nanotechnologie-chikramane-et-al

Grundlagenforschung – Nanotechnologie (Chikramane et al.) (PDF-Datei)

Wirkungsnachweis Klassische Homöopathie

Zum Nachweis von Wirksamkeit und Nutzen
Schweizerische Zeitschrift für GanzheitsMedizin, Heft 1, Februar 1999
An dieser Stelle sei auf die umfangreichen Übersichtsarbeiten von WALACH, RIGHETTI, LINDE, KIENE, MATTHIESSEN, KLEIJNEN, KOWALSKI, FISHER und REILLY verwiesen.

Wirkungsnachweis Klassische Homöopathie (PDF-Datei)

Wissenschaft und Homöopathie

Hier empfehle ich dem kritischen und aufmerksamen Leser oder Patienten den Artikel eines geschätzten homöopathischen Kollegen, der sich über diese Frage allgemeinverständlich geäußert hat, nebst Hinweisen zu teilweise bereits weiter oben aufgeführten Links zur Homöopathie-Forschung.

direkter Link zum Artikel / zur Seite des Autors:

http://www.praxis-meinhard.de/index.php/wissenschaft-und-homoeopathie

Weitere Infos folgen!